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Zukünftige Herausforderungen für die regionale Wirtschaft annehmen

Ausbildung für Fachkräfte stärken

Für eine gute wirtschaftliche Entwicklung braucht es vor allem eins: gut ausgebildete Fachkräfte. Im internationalen Vergleich schneidet Deutschland bei der beruflichen Bildung stark ab, dennoch gibt es auch Herausforderungen, wie zum Beispiel Matching-Probleme zwischen Ausbildungssuchenden und vorhandenen Ausbildungsplätzen. Hier möchten wir mit flächendeckenden Jugendberufsagenturen ansetzen.

Auch ist es wichtig, die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung anzuerkennen. Neben gesellschaftlicher ist aber vor allem die finanzielle Anerkennung unabdingbar. Die von der SPD geforderte Mindestauszubildendenvergütung ist hierbei nur ein Mittel von vielen. Schulische Ausbildungen, bei denen die Azubis meist noch draufzahlen, müssen dringend durch duale, angemessen vergütete Ausbildungen ersetzt werden. Eine starke Wirtschaft braucht starke Bildung!

Digitalisierung als Motto für die Zukunft nutzen

Die Digitalisierung des Wirtschafts- und Arbeitslebens ist für viele ArbeitnehmerInnen mit grundlegenden Veränderungen verbunden. Sie bietet aber auch große Chancen, flexiblere Arbeitsorte und -zeiten ist nur ein Vorteil für viele, von denen gerade unsere Region profitieren kann. Dafür ist eine gute digitale Infrastruktur jedoch unerlässlich. Deswegen möchte ich dafür einsetzen, dass der Breitbandausbau weiter vorangetrieben wird. Das schafft Unabhängigkeit von Firmenstandorten und ermöglicht ein Arbeiten auch von zuhause. Gerade junge Eltern können ihr Leben flexibler gestalten, so wie Familie und Beruf besser verbinden. Dadurch werden auch ländliche Regionen werden wieder attraktiver

Den Herausforderungen der Digitalisierung gerecht zu werden ist besonders für kleinere Firmen nicht leicht. Da in unserer Region 90% der Firmen weniger als 10 Mitarbeiter haben schlage ich eine genossenschaftliche Unterstützung vor, um die Firmen mit den Herausforderungen der Digitalisierung nicht alleine zu lassen.

Wirtschaft und Klimawandel

Der Ausstieg aus der Atomenergie und die Energiewende in Deutschland waren trotz aller damit verbundenen Herausforderungen die richtige Weichenstellung. Die deutsche Wirtschaft liefert Spitzentechnologie für die in Europa und weltweit weiter wachsende Nachfrage nach umweltfreundlicher Energie, Produkten und Dienstleistungen. An Nachhaltigkeit orientierte Wirtschaftspolitik ist eine Erfolgsgeschichte. Klimaschutz ist der Wirtschaftsmotor der Zukunft. Die Nachfrage nach „grünen Produkten“ wird weiter steigen. Das schafft steigende Umsätze und vor allem neue Arbeitsplätze, auch in unserer Region.Strategische Industrie- und Mittelstandspolitik muss diese Zukunftsperspektive weiter absichern. Deutschland kann hier eine Führungsrolle übernehmen. Schon heute tragen die Erneuerbaren Energien zu gut einem Drittel zur Bruttostromerzeugung bei. Wir sind auf dem richtigen Weg!

Zusammenarbeit im grenznahen Raum mit Polen ausbauen

Die Zusammenarbeit mit den Polnischen Nachbarn ist in Frankfurt und im Landkreis Oder-Spree kaum noch wegzudenken. Die verbindende Kraft der Oder übersteigt ihre Bedeutung als Staatsgrenze bei weitem. Dennoch gibt es noch viel Potenzial, welches noch nicht genutzt wird. Langfristig muss daher vor allem die Infrakstruktur zwischen der Bundesrepublik und der Republik Polen weiter ausgebaut werden. Wenn unsere Region zwischen Oder und Spree nicht den Anschluss verlieren soll, gilt das insbesondere für die Oder als Wasserstraße sowie für Straßen- und Schienenwege. Die Bahnstrecke zwischen Berlin und Frankfurt ist bald vollständig auf 160 km/h ausgebaut. Würde man den Takt des Berlin-Warszawa-Express ausbauen, wäre bei einzelnen Zügen sogar ein zusätzlicher Halt in Fürstenwalde denkbar, der die Domstadt und das Umland touristisch und wirtschaftlich weiter stärken würde. Die Bestrebungen der Europa-Universität Viadrina, mit der Adam-Mickiewicz-Universität in Pozna? eine gemeinsame Fakultät zu errichten, müssen vom Bund finanziell unterstützt werden. Eine gemeinsame Fakultät wäre ein Meilenstein für die deutsch-polnische Forschungslandschaft und ein wichtiger Beitrag für die Verständigung der Jugend beider Länder. Nur durch langfristige finanzielle Sicherheit kann sich die neue Fakultät in Deutschland, Polen, Europa und der Welt etablieren.Der aktuelle Umbau des polnischen Staates und die Schwächung der Justiz sind in weiten Teilen nicht mit unseren gemeinsamen europäischen Werten vereinbar. Eine gute Nachbarschaft muss auch scharfe Kritik aushalten. Dabei darf allerdings die Bedeutung Polens für die weitere europäische Integration nicht vergessen werden. Am „Weimarer Dreieck“ bestehend aus Deutschland, Polen und Frankreich muss festgehalten werden. Gerade in schwierigen Zeiten gilt es, miteinander im Gespräch zu bleiben.

Energieerzeugung und Energiespeicherung

Alternative Energieerzeugung wird von Jahr zu Jahr bedeutender. Die Anlagen effizienter, aber auch manchmal größer bzw. höher. Sie sind notwendig, einerseits um die konventionellen Energien zu ersetzen, andererseits aber um unseren Bedarf an Energie sicher zu stellen, und mit der überschüssigen Energie die Metropole Berlin zu unterstützen. Dies ist wichtig, muss sich aber in die Region und in die Landschaft einfügen.

Neben der Erzeugung ist die Speicherung der Energie eine wesentliche zukünftige Aufgabe. Ich will mich für die Erforschung an Universitäten, Forschungsinstituten, aber in kleinen und mittleren Betrieben einsetzen. Die Umsetzung der Ergebnisse ist dann unsere Aufgabe, die unterstützt von Bund und Ländern, dauerhaft die Energieversorgung effizienter ermöglichen wird. Das ist mir ein Kernanliegen, um auch dem Klimawandel entgegenwirken zu können.

Nachhaltige Wasserwirtschaft

Seien wir ehrlich! Wasser ist wohl das höchste Gut, welches wir zum Leben brauchen. Wasser ist ein Menschenrecht und wir sind gezwungen uns dieser Problematik anzunehmen. Dabei geht es insbesondere um die nachhaltige Nutzung des Wassers - im Privaten, aber auch bei der Industrie -, angefangen vom Regen bis hin zum Abwasser. Sämtliche Aspekte müssen wir dabei berücksichtigen. Ich werde sie entsprechend unterstützen.

Recycling

Unsere Rohstoffe sind begrenzt, nicht nur in der Bundesrepublik, sondern auch global. Vieles wird verbraucht und nach kurzem Nutzen einfach weggeworfen. Damit gehen uns aber viele Rohstoffe verloren, die wir für ein zukünftiges Leben benötigen. D.h. ein optimiertes Recycling-Management ist eine Kernaufgabe der Zukunft!