arrow-leftarrow-rightclosecontrastdownloadeasy-languagefacebookinstagrammailmenueMinusPlusprintsearchsoundtarget-blanktwitteryoutube
Inhaltsbereich

Aktuelles

03.05.2017

"Wir sind noch lange nicht fertig" Gute Arbeit für unsere Region! - Unterwegs am 1.Mai

Wir verbringen einen Großteil unserer Lebenszeit am Arbeitsplatz. Für Workaholics ist die Arbeit der Kern ihres Lebens, für manche ist es Mittel zum Zweck und für andere ist es eine reine Qual.

Historisch gesehen haben wir der Arbeiterbewegung sehr viel zu verdanken: Sicherheit am Arbeitsplatz, bezahlter Urlaub und der 8-Stunden-Tag sind nur einige Beispiele.

Aber immer wieder rütteln Arbeitgeber an dem, was wir erreicht haben, dabei sind wir noch lange nicht fertig. Deswegen ist der 1. Mai immer noch ein wichtiger Tag für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer!

Ich war dieses Jahr am 1.Mai im Wahlkreis unterwegs, um mit so vielen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.

Mein erster Stopp war in Erkner. Beim traditionellen SPD Stammtisch zum 1. Mai habe ich gemeinsam mit Jörg Vogelsänger und dem Bürgermeisterkandidaten Jan Landmann über den Wirtschaftsstandort Ost-Brandenburg diskutiert.

Klar ist: Wir müssen Unternehmen, die investieren und Menschen, die gründen wollen, besser unterstützen!

Die Behörden sollten Unternehmen keine unnötigen Hindernisse in den Weg legen, sondern sie durch das Aufzeigen von Möglichkeiten in der Umsetzung aktiv unterstützen. Was ich damit meine, zeigt sich am Fall der Brüder Opolka sehr gut. Zwei Brüder, die auf eigene Kosten ein baufälliges Schloss sanieren und eine Kultureinrichtung für die Allgemeinheit gründen möchten, sehen sich riesigen bürokratischen Hürden entgegengestellt.

Mehr zu dem Projekt der Brüder Opolka

In Schöneiche habe ich den SPD Stand beim 1. Mai Fest im „kleinen Spreewald“ besucht. Der Kuchenverkauf lief ordentlich und mit dem Bürgermeister Ralf Steinbrück habe ich mich über den Tourismus in der Region unterhalten, in dem ich eine riesige Chance sehe.

In Fürstenwalde war ich vom Fest im Heimattiergarten überwältigt! Das Fest und der Tiergarten wird von einem Verein getragen und das seit mehr als 25 Jahren!

Der Tierparkleiter hat mir vor Ort von ihrer Arbeit erzählt und mir berichtet, dass z.B. die finanzielle Ausstattung der Zooschule, die als eine Weiterbildungseinrichtung für Kinder und Erwachsene dient, sowie das Lehrmaterial nicht ausreichend sind.

Wir haben über erste Möglichkeiten der zusätzlichen Finanzierung diskutiert und wollen dies in den nächsten Tagen und Wochen konkretisieren.

In Beeskow habe ich den CDU-Mitbewerber Martin Patzelt getroffen.

Auch wenn der 1. Mai nicht der CDU typischste Feiertag ist, stand er gemeinsam mit seiner CDU direkt neben dem Stand der Beeskower SPD. Klar ist uns beiden, dass der Wahlkampf fair sein soll! Schließlich geht es bei den Wahlen nicht um eine mediale Schlammschlacht, sondern um unsere Region und die Umsetzung möglichst vieler guter Ideen für die Menschen, die hier leben.

Angriffe unter der Gürtellinie sind des Mandat unwürdig, das wir beide anstreben. Mir ist darüber hinaus wichtig, dass der Bundestagsabgeordnete als der Ansprechpartner in Region nicht nur heute, sondern auch morgen noch aktiv und ansprechbar ist.

Die letzte Station meiner Tour war Eisenhüttenstadt. Am Stand der IG Metall - Jugend wurde ich von einer jungen Auszubildenden auf die Qualität der Berufsschulbildung angesprochen.

Für mich ist klar: Das wichtigste Kapital, das wir haben, sitzt zwischen den Ohren. Dieses Kapital müssen wir mehren. Deswegen sind für mich und für die SPD Investitionen in die Bildung besonders wichtig, quasi als Schlüssel für unsere zukünftige Wettbewerbsfähigkeit bzw. für unseren zukünftigen Erfolg!

Für mich heißt das, dass wir eine kostenfreie hochqualitative Bildung für alle garantieren müssen: von der Kita bis zum Doktor bzw. dem Meister.

Das habe ich ihr genauso gesagt wie dem Frankfurter Fernsehen. Dafür stehe ich, ohne Wenn und Aber!

Gemeinsam können wir die Arbeitswelt verändern! Einmal natürlich in der Bundespolitik, aber auch in den Betrieben.

Deshalb mein Appell:

  • · Tretet in Gewerkschaften ein!
  • · Gestaltet die Arbeitsbedingungen in den Unternehmen mit!
  • · Macht euch stark für gute Arbeit mit anständiger und gleicher Bezahlung, für die Abschaffung von sachgrundlosen Befristungen, für Gebührenfreiheit und eine starke Tarifbindung!