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Aktuelles

07.08.2017

Soziale Berufe stärken! Respekt vor Menschen und ihrer Arbeit

Menschen, die in Gesundheits-, Pflege-, Erziehungs-, Sozial- und Bildungsberufen arbeiten, verdienen mehr Anerkennung, denn ohne sie würde in unserem Land überhaupt nichts laufen.

Viele dieser Berufe sind keine dualen Ausbildungsberufe (Betrieb und Schule), sondern rein schulische Ausbildungen. Das bedeutet, dass Auszubildende kein Geld für ihre Ausbildung bekommen, meistens sogar noch Schulgeld bezahlen müssen. Das ist ungerecht. Deswegen wollen wir die Berufe aufwerten, indem wir die vollschulischen Ausbildungen dual ausrichten – also mit zwei Lernorten: Betrieb und Berufsschule.

Das macht die Ausbildung nicht nur praxisnäher, sondern durch die Vergütung auch attraktiver. Bei den Pflegeberufen haben wir das bereits durchgesetzt.

Für mich ist es klar, dass Menschen in sozialen Berufen besser bezahlt werden müssen. Da sehe ich die Politik in der Pflicht.

Deshalb unterstütze ich die Forderung der SPD nach einem „Tarifvertrag soziales“. Im ganzen Land zersplittern arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen und Tarifvereinbarung. Um diese Entwicklung aufzuhalten, benötigen wir einen allgemeinverbindlichen Branchentarifvertrag.

Klingt abstrakt sorgt aber dafür, dass zum Beispiel Pfleger und Pflegerinnen in ganz Deutschland besser bezahlt werden und den gleichen Arbeitsschutz genießen.

Es ist Zeit, dass wir für die Menschen einstehen, die jeden Tag für uns da sind.