arrow-leftarrow-rightclosecontrastdownloadeasy-languagefacebookinstagrammailmenueMinusPlusprintsearchsoundtarget-blanktwitteryoutube
Inhaltsbereich

Aktuelles

20.06.2017

Unser Konzept für die Rente steht. Rente gerecht gestalten!

Bei meinem Besuch der Ver.di Senioren Frankfurt habe ich unser Rentenkonzept vorgestellt.

In der Bundesregierung hat die SPD die Angleichung der Renten in Ost und West bis 2015 durchgesetzt, aber es sei noch viel zu tun. Das Rentenniveau darf nicht weiter sinken! Wir fordern ein garantiertes Rentenniveau von mindestens 48% bei einer Beitragsbegrenzung von 22%. Ohne diese Änderung würde das Rentenniveau auf 44,7% fallen.

Trotzdem wollen wir das Renteneintrittsalter nicht erhöhen. Ein Politiker kann vielleicht bis 70 arbeiten, ein Maurer kann das nicht. Wichtiger ist den Renteneintritt flexibler zu gestalten. Wer noch arbeiten will, soll das können, aber nicht müssen. Eine Anhebung des Renteneinintrittsalter wird es mit der SPD nicht geben. Die Renten mit 63 nach 45 Beitragsjahren war ein guter Schritt in Richtung gerechter Rente. Das ist eine Frage von Respekt gegenüber der Lebensleitung vieler Menschen.

Außerdem fordern wir die Solidarrente. Wer 35 Jahre gearbeitet hat und/oder Zeiten für Kinderbetreuung angerechnet bekommt soll eine gesetzliche Solidarrente erhalten. Diese soll 10% über dem durchschnittlichen Grundsicherungsanspruch am Wohnort liegen um unterschiedliche Wohnkosten zu berücksichtigen.

Bis zu einer Neuverhandlung eines neuen Generationenvertrages, wollen wir die Rente für eine Übergangszeit mit Steuermitteln stabilisieren. Neben einer Verbesserung der Erwerbsminderungsrente fordert die SPD die Selbständige in die gesetzliche Rentenversicherung aufnehmen, betriebliche Altersvorsorge verbessern und Private Altersvorsorge, wie die „Riester-Rente“, vereinfachen.

In Richtung der Union kann ich nur sagen: „Rente geht uns alle an. Deswegen muss die Rente ein Wahlkampfthema sein“. Peter Tauber hatte angekündigt, dass die CDU auf ein eigenes Rentenkonzept verzichten wolle. Der SPD Generalsekretär Hubertus Heil warf der CDU vor sie halte die Bürgerinnen und Bürger für „unmündig“

Mehr Infos zum Rentenkonzept